StuPa-Sitzung vom 21.11.2019

Das ist wichtig:

+++ StuPa-Wahl kann wie geplant stattfinden

+++ Semesterticket wird rund zwei Euro teurer

+++ Kritik am EGV


Bericht zur StuPa-Sitzung aus dem Logbuch zum Nachhören:

StuPa-Wahl kann wie geplant stattfinden

In der letzten StuPa-Sitzung wurden Probleme mit der neuen Wahlordnung öffentlich gemacht (Radius 92.1 berichtete). Damals war unklar, ob das Rektorat der Uni die Wahlordnung annehmen würde. Diese wurde jedoch, wie erwartet, am 21.11. vom Rektorat angenommen. Die Wahlen zum Studierendenparlament und den Fachschaftsräten können daher kommende Woche wie geplant stattfinden. Jeder Studierende hat bei der StuPa-Wahl drei Stimmen, die auf Listen oder Personen frei vergeben werden können. Bei der FSR-Wahl kann mit einer Stimme entschieden werden, wer in den jeweiligen FSR soll. Mehr zur Wahl gibt es in der Wahlzeitung sowie am Montag von 12-19 Uhr im Radius 92.1 StuPa-Wahl-Spezial.

Semesterticket wird teurer

Das Semesterticket besteht aus dem regionalen Ticket und dem landesweiten Ticket. Wie immer zum Jahresende hat das Landes-ASten-Treffen (LAT) nun die Verträge mit der Deutschen Bahn für das NRW-Ticket verhandelt. Demnach steigen die Kosten hierfür von 54,60 Euro auf 56,40 Euro, was einer Preissteigerung von 1,80 Euro entspricht. Das StuPa hat die Erhöhung einstimmig angenommen, hat allerdings auch keinen Spielraum: Entweder nimmt das StuPa die Erhöhung an oder es gibt kein NRW-Ticket für die Studierenden der Uni Siegen mehr.
Außerdem finanziert das StuPa die Veranstaltungsreihe “Gender und Finanzen”, die im Sommersemester stattfinden soll, mit knapp 2.800 Euro mit.

Kritik am EGV

Die Uni Siegen hat Räume des Evangelischen Gemeinschaftsverbands Siegerland-Wittgenstein, kurz EGV angemietet. In diesem, den Studierenden als Campus EGV bekanntem Gebäude, fand in vorheriger Woche eine umstrittene Veranstaltung statt. Beim “Studientag heilsame Lehre”, welcher vom “Netzwerk Bibel und Bekenntnis” veranstaltet wurde. Dort soll Homosexualität unter anderem als “Christenpest” bezeichnet worden sein. Auch sogenannte Therapiemethoden zur angeblichen Heilung von Homosexualität, die jetzt verboten werden sollen, waren ein Thema. Redner erklärten, dass sie dieses Verbot für falsch halten.
Das Studierendeparlament sprach sich schnell einstimmig dafür aus, sich gegen diese Veranstaltung zu positionieren.

(Mehr dazu und wie sich die Uni positioniert hier)

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